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Standesamt und Friedhofsverwaltung
Stadtverwaltung (Frobeniusstr. 2), 1. Stock, Zimmer 37


Sachbearbeiter

Herr Dieter Densch
Frau Maria Goerke

Kontakt
Tel.: 09732/902 443
Fax: 09732/902 5443
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aufgabenbereich

  • Eheschließungen
  • Begründung von Lebenspartnerschaften
  • Ausstellung von Personenstandsurkunden (Geburts-, Ehe-, Lebenspartnerschafts- und Sterbeurkunden, begl. Abschriften aus Geburts- und Eheregister usw.)
  • Namensänderungen, Namenserklärungen
  • Beurkundung von Sterbefällen
  • Geburtsbeurkundungen
  • Kirchenaustritt
  • Friedhofsverwaltung

Hier können Sie sich ein Formular für die Beantragung von Personenstandsurkunden herunterladen: 

Anforderung_Personenstandsurkunde.pdf

 

Heiraten in Hammelburg

Wenn Sie für Ihre Trauung nur das Beste wollen, dann sollten Sie in Hammelburg heiraten. Die Mitarbeiter des Standesamts Hammelburg organisieren mit Ihnen gemeinsam die wichtigste Stunde Ihres gemeinsamen Lebens. Exzellente Beratung, eine Trauzeremonie, in die Ihre Vorstellungen und Ideen einbezogen werden, und das Ambiente des Trauortes werden für Sie unvergesslich bleiben.

Sie wollen an einem Samstag oder Sonntag heiraten? Oder an einem Feiertag? Auch das ist bei uns kein Problem! Bei uns können Sie von Montag bis Sonntag und das von 8.00 bis 20.00 Uhr heiraten.

Eheschließung oder Begründung einer Lebenspartnerschaft

Das für Sie zuständige Wohnsitzstandesamt nimmt Ihre Anmeldung entgegen. Möglicherweise benötigen Sie dafür Dokumente von anderen Behörden oder Standesämtern. Bitte bedenken Sie, dass dies Zeit in Anspruch nimmt. Ihr Standesamt informiert Sie gern, was alles erforderlich ist. Nachdem Sie alle Dokumente im Standesamt vorgelegt haben, wird geprüft, ob ein rechtliches Hindernis vorliegt. Ist dies nicht der Fall, unterschreiben Sie die Anmeldung, die von diesem Tag an sechs Monate gültig ist. Wegen Ihres Wunschtermins können Sie das Standesamt Hammelburg aber bereits ein Jahr vorher anrufen. Trauzeugen sind nicht mehr zwingend vorgeschrieben. Sie können aber ein oder zwei Zeugen mitbringen. Gerne können Sie auch jemanden mitbringen, der während der Zeremonie fotografiert oder ein Video dreht.

Trauorte für die standesamtliche Trauung

Unser Trauzimmer im historischen Rathaus: Antiquarische Möbel in historischem Gebäude. Gediegenes und stilvolles Ambiente in der ersten Etage mit eindrucksvollem Ausblick vom Balkon auf den Hammelburger Marktplatz. Das ideale Zimmer für rund 20 bis 30 Gäste.

Der Sitzungssaal im Kellereischloss – der ehem. Sommerresidenz der Fuldaer Fürstbischöfe. Immer dann bestens geeignet, wenn der Hofstaat ein wenig größer ist. Ca. 60 Sitzplätze plus einige Stehplätze.

Ein besonders festliches Ambiente bietet das „Von Günther-Zimmer" auf Schloss Saaleck. In der ehem. Hauskapelle der historischen Burganlage können Sie sich das Ja-Wort geben – hier gibt es für ca. 20 Gäste einen Sitzplatz. Aber auch Trauungen mit 40 und mehr Gästen haben dort schon stattgefunden, wenn sich jüngere Gäste mit einem Stehplatz während der Trauung zufrieden geben. Eine herrliche Kulisse für ihren Hochzeitsfotografen um tolle Erinnerungsfotos vom schönsten Tag ihres Lebens festhalten zu können. Genießen Sie außerdem einen einmaligen Blick vom Turm ins schöne Saaletal.

Die Trauzimmer im Rathaus und auf Schloss Saaleck können Sie sich gerne auf dem „Panoramarundgang" durch Hammelburg, auf der Startseite unserer Homepage anschauen oder Sie vereinbaren mit uns einen Termin – dann können Sie sich die Trauzimmer gerne persönlich anschauen!

Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 8.00 – 12.00 Uhr

Montag außerdem: 14.00 – 17.30 Uhr und Donnerstag durchgehend von 8.00 – 16.00 Uhr

Anmeldung der Eheschließung bzw. Lebenspartnerschaft und Beratungstermine nach vorheriger Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten!

 

Anmeldung Eheschließung

Wir freuen uns auf Sie und stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Die Anmeldung der Eheschließung kann frühestens sechs Monate vor dem geplanten Termin beim Wohnsitzstandesamt (Haupt- oder Nebenwohnung) eines Eheschließenden vorgenommen werden.

Falls bei der Anmeldung zur Eheschließung die persönliche Vorsprache nur eines Eheschließenden möglich ist, so muss eine Vollmacht des anderen Eheschließenden vorgelegt werden. Dadurch wird der zukünftige Ehepartner ermächtigt die Anmeldung alleine vorzunehmen. Die Erklärung wird dann zusammen mit den zur Anmeldung erforderlichen Unterlagen vorgelegt.

Erforderliche Unterlagen:

Diese Angaben gelten nur, wenn beide zukünftigen Ehepartner die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Die vorzulegenden Urkunden/Unterlagen richten sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Es kann durchaus sein, dass weitere Urkunden/Unterlagen erforderlich sind.

•Personalausweis

•Aktuelle Meldebescheinigung des Einwohnermeldeamtes

•aktuelle begl. Abschrift aus dem Geburtenregister

•Nachweis über Vorehen bzw. Lebenspartnerschaft und deren Auflösung (Eheurkunde der Vorehe mit Auflösungsvermerk und ggf. Scheidungsurteil)

•Geburtsurkunden gemeinsamer Kinder

•Vollmacht bzw. Beitrittserklärung für die Anmeldung der Eheschließung

Alle Urkunden müssen im Original und ausländische Urkunden beglaubigt und von einem in Deutschland vereidigtem Übersetzer bzw. Dolmetscher übersetzt vorgelegt werden.

Die oben genannte Aufstellung kann leider nicht abschließend sein, da jeder Fall individuell ist. In einem persönlichen Gespräch werden wir  Sie aber gerne ausführlich über alle Einzelheiten informieren.

In Fällen, in denen ein oder beide Eheschließenden nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben, sollten Sie sich in jedem Fall persönlich beim Standesamt nach den erforderlichen Unterlagen erkundigen. Hier muss individuell je nach Land entschieden werden, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen.

Auch über die Möglichkeiten der Namensführung in der Ehe geben wir Ihnen gerne Auskunft. Da aber die verschiedenen ausländischen Rechte zu beachten sind, ist eine persönliche Vorsprache  auch hier sinnvoll.

Welche Gebühren fallen an?

Anmeldung der Eheschließung bei deutschen Staatangehörigen                              50,00 €

Anmeldung der Eheschließung bei ausländischen Staatangehörigen

                                                             (ein Ehegatte Ausländer)                       70,00  €

                                                             (beide Ehegatten Ausländer)                  90,00 €

Vornahme der Eheschließung (vor einem anderen als dem für

die Anmeldung zuständigen Standesamt)                                                             40,00 €

Vornahme der Eheschließung außerhalb der Öffnungszeiten                                   70,00 €

Vornahme der Eheschließung außerhalb der Diensträume

(Trauung auf Schloss Saaleck)                                                                            80,00 €

Ehefähigkeitszeugnis bei Deutschen                                                                    50,00 €

Ehefähigkeitszeugnis mit Auslandsberührung                                                       70,00 €

(beide Ausländer)                                                                                              90,00 €

Eidesstattliche Versicherungen                                                                            25,00 €

Eheurkunde                                                                                                      10,00 €

Bescheinigung Namensführung                                                                           10,00 €

Stammbuch (je nach Ausführung)                                                     10,00 € bis 35,00 €

Mehr zu unseren Trauzimmer und die Möglichkeit auf Schloss Saaleck zu heiraten erfahren Sie unter "Heiraten in Hammelburg" oder auf www.burgsaaleck.de

Bild und Tonaufnahmen während der Trauung sind natürlich erlaubt!

Nach der Trauung haben Sie und ihre Gäste die Möglichkeit einen Umtrunk im Rathaus vor dem Trauungszimmer (Remter) zu sich zu nehmen. Gerne können Sie dies auch durch einen örtlichen Weinbaubetrieb organisieren.

Die Terminplanung

Die Standesbeamten der ältesten Weinstadt Frankens bieten Ihnen als besonderen Service Trauungen an allen Tagen (auch an Sonn- und Feiertagen) und (fast) zu jeder Uhrzeit an – nämlich von 8 Uhr bis 20 Uhr.

Geben Sie sich ihr Ja-Wort in unserem Trauungszimmer im historischen Rathaus oder bei einer größeren Gesellschaft im Sitzungssaal des Kellereischlosses. Für ein besonderes romantisches Ambiente steht Ihnen das „Von-Günter-Zimmer" auf Schloss Saaleck zur Verfügung.

Wir beraten sie gerne in unserem Standesamt oder telefonisch unter 09732-/902344.

Sie planen Ihre Hochzeit an Neujahr, Ostern, am 1. Mai, an Pfingsten, am Tag der deutschen Einheit, an einem Freitag, den 13. an Silvester, an einem anderen Feiertag oder auch an einem Sonntag? Das Standesamt Hammelburg bietet auch an diesen Tagen Termine an. Geheiratet werden kann - wie auch an Wochentagen – zu den obengenannten Uhrzeiten.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Heiraten im Ausland

Sie haben sich entschlossen, im Ausland zu heiraten?

Voraussetzung für eine wirksame Ehe ist, dass die Heirat nach den im Eheschließungsland geltenden Bestimmungen geschlossen wird.

Informationen über die erforderlichen Dokumente erhalten Sie von der eheschließenden Behörde im Ausland, der ausländischen Vertretung in Deutschland oder der deutschen Vertretung im Ausland.

Wird zur Heirat im Ausland vom deutschen Partner ein Ehefähigkeitszeugnis benötigt, erhalten Sie dies von Ihrem zuständigen Standesamt am Wohnsitz bzw. vom Standesamt Ihres letzten Wohnsitzes in Deutschland.

Zur Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses benötigt der Standesbeamte von beiden Eheschließenden grundsätzlich die gleichen Unterlagen wie zur Eheschließung in Deutschland.

Um genau zu erfahren, welche Unterlagen benötigt werden, bitten wir Sie, persönlich beim Standesamt Hammelburg vorzusprechen. Wir werden Ihnen daraufhin eine Auflistung über die erforderlichen Dokumente aushändigen.

 

Lebenspartnerschaften

Seit August 2001 besteht in Deutschland die Möglichkeit, dass zwei gleichgeschlechtliche Partnerinnen oder Partner eine Lebenspartnerschaft begründen. Auch in Bayern ist dies seit 01.08.2009 vor dem Standesamt möglich.

Beide Partner haben die beabsichtigte Begründung der Lebenspartnerschaft persönlich zur Niederschrift bei Standesamt Hammelburg anzumelden. Ist eine/r von beiden aus wichtigen Gründen verhindert, so muss eine schriftliche Erklärung vorgelegt werden, dass sie/er mit der Anmeldung durch den anderen Partner einverstanden ist.

An wen muss ich mich wenden?

In Bayern ist wahlweise das Standesamt des Wohnsitzes eines der beiden Partner zuständig.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen vorzulegen sind, ist abhängig z. B. vom Familienstand der Partner oder ob Kinder vorhanden sind. Setzen Sie sich am besten vorab telefonisch, persönlich, schriftlich oder per E-Mail mit uns in Verbindung.

Welche Gebühren fallen an?

Die Prüfung der Voraussetzungen zur Begründung einer Lebenspartnerschaft kostet 50 €; wenn auch ausländisches Recht zu beachten ist, 70 bzw. 90 €. Für Besonderheiten, wie zum Beispiel Begründung außerhalb der Dienstzeit oder außerhalb der Diensträume, fallen zusätzliche Gebühren an (siehe Gebühren für Eheschließung).

 

Information für die Anforderung von Urkunden

Sie erhalten vom Standesamt Hammelburg für Personenstandsfälle, die sich in Hammelburg ereignet haben, folgende Urkunden:

•Geburtsurkunde

•Begl. Abschrift aus dem Geburtsregister

•Eheurkunde

•Begl. Abschrift aus dem Eheregister

•Begl. Abschrift aus dem als Eheregister fortgeführten Familienbuch (für Ehen, die vom 01.01.1958 bis 31.12.2008 in Deutschland geschlossen wurden) dürfen seit 15.05.2013 nicht mehr ausgestellt werden - hierfür wird ersatzweise eine Eheurkunde oder eine einfache Kopie ausgestellt!

•Lebenspartnerschaftsurkunde

•Sterbeurkunde

Sollte der Personenstand, wie es amtlich heißt, nicht in Hammelburg beurkundet worden sein, so ist das jeweils zuständige Standesamt anzufragen.

 

Auf besonderen Wunsch bekommen Sie auch:

•mehrsprachige Geburts- Ehe- und Sterbeurkunden

• eine „einfache beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Eltern", als Nachweis der Geburt eines im Ausland geborenen Kindes, sofern keine anderweitige inländische Beurkundung der Geburt erfolgte – diese Urkunden sind aber seit 01.01.2009 nicht mehr beweiskräftig.

•Bescheinigung über Erklärung zur Namensführung

•Auskunft über die Geburtszeit

•Auskunft aus den Sammelakten zu den Personenstandsbüchern

 

Die Geburtsurkunde enthält Angaben über

•Vor- und Familiennamen

•Geburtsort und -datum

•Geschlechtsangaben

•Ggf. Religionszugehörigkeit des Kindes (nur als Körperschaft des öffentlichen Rechts)

•Vor- und Familiennamen der Eltern

•Ggf. Religionszugehörigkeit der Eltern (nur als Körperschaft des öffentlichen Rechts)

 

Die Ehe-/Lebenspartnerschaftsurkunde enthält Angaben über

•Vor- und Familiennamen der Ehegatten/Lebenspartner

•Ort und Tag ihrer Geburt

•Religionszugehörigkeit (nur als Körperschaft des öffentlichen Rechts)

•Ort und Tag der Eheschließung/Begründung der Lebenspartnerschaft

•Aktuelle Namensführung nach Eheschließung/Begründung der Lebenspartnerschaft

•Ggf. Anlass und Zeitpunkt der Auflösung

 

Die Sterbeurkunde enthält Angaben über

•Vor- und Familiennamen des Verstorbenen

•Geburtsort und -datum

•Sterbeort und -datum

•Ggf. Religionszugehörigkeit (nur als Körperschaft des öffentlichen Rechts)

•Letzter Wohnsitz

•Familienstand

•Vor- und Familiennamen des Ehegatten/vorverstorbenen Ehegatten

 

Der Registerausdruck enthält alle Eintragungen des Registers mit allen Folgebeurkundungen und auf Wunsch mit allen Hinweisen. Geburtszeit und Sterbezeit sind nur in Registerausdrucken enthalten. Der Registerausdruck aus den bisherigen Personenstandsbüchern wird als beglaubigte Abschrift erstellt.

Eine „einfache beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch" gilt als Registerausdruck über die Eheschließung in der Zeit vom 01.01.1958 bis 31.12.2008, sofern sie nicht im elektronischen Register nacherfasst wurde. Sie hat keine Beweiskraft mehr für die eingetragenen Kinder, mit Ausnahme der Kinder, die im Ausland geboren und nicht in ein deutsches Personenstandsregister eingetragen wurden.

Wer kann die Ausstellung von Urkunden beantragen?

1.der Betroffene selbst

2.sein Ehegatte oder Lebenspartner (nicht bei geschiedener Ehe oder aufgelöster

3.Lebenspartnerschaft)

4.Kinder, Enkel, Urenkel usw. der betroffenen Person

5.Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw. der betroffenen Person

6.Geschwister (nur für Geburts- und Sterbeurkunde, sonst nach Nr. 7)

7.derjenige, der eine schriftliche Vollmacht der Personen unter 1.-5. vorlegt

8.derjenige, der ein berechtigtes Interesse an der Urkunde belegen kann

(Bitte entsprechende Nachweise vorlegen)

Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis/Reisepass mit und eine Vollmacht, falls Sie die Urkunden für andere Personen beantragen oder abholen. Sie können die gewünschten Urkunden auch schriftlich bestellen. Dazu verwenden Sie bitte unser Formular für die Anforderung von Personenstandsurkunden.

Wie kann man Urkunden bestellen?

1. Persönlich

Beim Standesamt Hammelburg, Frobeniusstr. 2, unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses.

In aller Regel werden die Urkunden sofort ausgestellt. Sollte dies im Einzelfall nicht möglich sein, übersenden wir die Urkunden per Post oder Sie holen diese nach Vereinbarung während der üblichen Öffnungszeiten ab.

2. Schriftlich

Per Brief oder Fax (siehe unser Formular zur Beantragung von Urkunden).

Bitte machen Sie in Ihrem Schreiben exakte Angaben über

•Art der Urkunde (z. B. Eheurkunde, Registerausdruck aus dem Eheregister, mehrsprachige Eheurkunde, etc.). Informieren Sie sich bitte vorher dort, wo die Vorlage der Urkunde verlangt wird, welche Ausfertigung Sie benötigen.

•Vor- und Familiennamen, gegebenenfalls Geburtsnamen der beurkundeten Person/Personen

•Datum der Eheschließung, der Lebenspartnerschaft, der Geburt oder des Sterbefalls

•Antragsberechtigung (Verwandtschaftsverhältnis oder Bezeichnung des berechtigten Interesses wie z. B. Testamentseröffnung); gegebenenfalls müssen Sie einen entsprechenden Nachweis beifügen.

•Ihre Adresse, um die Urkunde auch übersenden zu können

•Die gewünschten Urkunden werden zusammen mit der Rechnung übersandt. Sie können auch bereits bei Bestellung die Gebühr in Form eines Verrechnungsschecks oder bar beifügen.

3. Durch Telefax unter der Nummer

Telefax: 09732-9025443

Weitere Auskünfte über:

Telefon: 09732-902443

Gebühren:

10,00 Euro Geburts-, Ehe-, Lebenspartnerschafts- und Sterbeurkunden (auch mehrsprachige Urkunden, Registerausdrucke oder im Stammbuchformat

10,00 Euro beglaubigter Registerausdruck

10,00 Euro jedes weitere Exemplar der gleichen Urkunde

10,00 Euro Bescheinigung über Erklärung zur Namensführung

Suchgebühr pro angefangene Viertelstunde. Für das Suchen von Personenstandseinträgen, Auskünfte aus den Registern und Sammelakten wird eine Gebühr in Höhe des tatsächlichen Zeitaufwands berechnet.

Gebührenfreiheit besteht, wenn dies gesetzlich geregelt ist (z.B. für Rentenzwecke oder Kindergeld). Bei telefonischer und schriftlicher Beantragung bekommen Sie die Urkunde gegen Vorkasse (bar) zugesandt. Bei persönlicher Vorsprache bezahlen Sie die Urkunden bitte sofort bar.

Die Urkunde/n wird/werden Ihnen per Post nach Eingang der Gebühr zugestellt.

 

Abstammungsurkunde

Die Abstammungsurkunde wurde zum 1. Januar 2009 durch das Personenstandsrechtsreformgesetz abgeschafft. Mit der Abschaffung der Abstammungsurkunde kann eine Adoption nur noch durch einen "beglaubigten Registerausdruck" des Geburtseintrags festgestellt werden.

Die Abstammungsurkunde diente zum Nachweis der Geburt eines Kindes. Sie enthält zusätzliche Angaben (wie beispielsweise Namensänderungen oder die Eintragung einer Adoption), die nicht auf der Geburtsurkunde vermerkt sind.

Die Abstammungsurkunde war bei Eheschließungen erforderlich, da darüber die leiblichen Eltern festgestellt werden konnten. In der Geburtsurkunde sind lediglich die rechtlichen Eltern vermerkt. Die Aufgabe der Abstammungsurkunde war es, Ehehindernisse bei adoptierten Kindern festzustellen.

 

Namensgebung, Namenserklärung

In der Bundesrepublik Deutschland beurteilt sich der Name einer Person nach den privatrechtlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Danach kommen Namensänderungen familienrechtlicher Art im Wesentlichen in Betracht:

•infolge von Eheschließung oder Begründung einer Lebenspartnerschaft,

•nach Annahme als Kind,

•nach späterer Begründung der gemeinsamen elterlichen Sorge oder Erstreckung des elterlichen Namenswechsels auf Kinder,

•nach Einbenennung in eine weitere Ehe eines sorgeberechtigten Elternteils,

•infolge weiterer namensrechtlicher Erklärungen (z.B. nach Eheauflösung).

Die privatrechtlichen Vorschriften zur Eheschließung, zur Feststellung der Abstammung eines Kindes, zur Namensführung von Ehegatten und Kindern, zum Sorgerecht und zur Adoption sind im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt.

Sonderregelungen gibt es für Spätaussiedler und bestimmte Personengruppen wie zum Beispiel Eingebürgerte, die ihren Namen unter der Geltung ausländischen Rechts erworben haben, jetzt aber insoweit deutschem Recht unterliegen. Sie können ihre Namen durch eine so genannte Angleichungserklärung dem deutschen Umfeld sprachlich anpassen.

Kann dem Wunsch zur Führung eines bestimmten Namens nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts nicht Rechnung getragen werden, besteht darüber hinaus die Möglichkeit der öffentlich-rechtlichen Namensänderung nach dem Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen.

Dieses Verfahren zur Namensänderung hat insoweit Ausnahmecharakter, als es nur dazu dient, Unzuträglichkeiten im Einzelfall zu beseitigen und damit besondere Härten zu vermeiden. Das Gesetz kann angewendet werden auf Deutsche und auf Staatenlose, heimatlose Ausländer, ausländische Flüchtlinge und Asylberechtigte, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben..

Eine Änderung des Vor- oder Familiennamens ist nur möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, z.B. der bisherige Name anstößig ist, lächerlich wirkt oder Anlass häufiger Verwechslungen ist.

An wen muss ich mich wenden?

Informationen über zivilrechtliche Namenserklärungen und Angleichungserklärungen erhalten Sie beim Standesamt Hammelburg; dort können die Erklärungen auch entgegengenommen werden, wenn Sie ihren Wohnsitz in Hammelburg haben.

Für öffentlich-rechtliche Namensänderungen ist die Namensänderungsbehörde beim Landratsamt Bad Kissingen zuständig!

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebühr für eine namensrechtliche Erklärung beim Standesamt beträgt 25,00 Euro. Für eine öffentlich-rechtliche Namenänderung gibt es so genannte "Rahmengebühren", nähere Auskunft erhalten Sie bei der Namensänderungsbehörde des Landratsamtes Bad Kissingen, Obere Marktstr. 6, 97688 Bad Kissingen, Frau Alexandra Benkert, Tel 0971-801-3380 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Sterbefall anzeigen

Der Tod eines Menschen muss beim Standesamt angezeigt werden.

Anzeigepflichtige

Die Anzeigepflicht trifft bei Sterbefällen im Krankenhaus Hammelburg, in einem der Hammelburger Alten- und Pflegeheime und ähnlichen Einrichtungen den Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige eines Sterbefalles in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

•jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,

•die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,

•jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigener Wissenschaft unterrichtet ist. (Dazu gehören auch die Bestatter, die nach den Kliniken in der Regel die Anzeige übernehmen.)

An wen muss ich mich wenden?

Wenn weder die Klinik noch der Bestatter die Anzeige vornimmt, wenden Sie sich an das Standesamt in deren Zuständigkeitsbereich der Tod eingetreten ist.

Welche Fristen muss ich beachten?

Ein Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag beim zuständigen Standesamt anzuzeigen.

 

Geburtenanmeldung

Die Geburt eines Kindes muss beim Standesamt, angezeigt werden.

Anzeigepflichtige

Die Anzeigepflicht trifft bei Geburten in Krankenhäusern und sonstigen Einrichtungen der Geburtshilfen den Träger der Einrichtung. Ansonsten sind zur Anzeige einer Geburt in nachstehender Reihenfolge verpflichtet:

•jeder Elternteil des Kindes, wenn er sorgeberechtigt ist,

•jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war oder von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist. (Hierzu gehören insbesondere Hebammen und Ärzte.)

An wen muss ich mich wenden?

Wenn die Klinik die Anzeige nicht vornimmt, muss die Geburt eines Kindes bei dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich es geboren wurde, angezeigt werden.

Da Hammelburg zwar ein Krankenhaus besitzt, aber dort keine Geburtenabteilung mehr ist, werden beim Standesamt Hammelburg in der Regel nur noch Hausgeburten angezeigt.

Alle Geburten, die außerhalb von Hammelburg stattgefunden haben, müssen beim Standesamt am Geburtsort angezeigt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Zur Anzeige der Geburt eines Kindes sind folgende Unterlagen erforderlich:

•Sind die Eltern des Kindes miteinander verheiratet: ihre Geburtsurkunden und die Eheurkunde oder ein beglaubigter Ausdruck aus dem Eheregister.

•Sind die Eltern des Kindes nicht miteinander verheiratet: die Geburtsurkunde der Mutter und, falls die Vaterschaft bereits anerkannt wurde, die Erklärungen hierüber und die Geburtsurkunde des Vaters sowie gegebenenfalls die Sorgeerklärungen.

•ein Personalausweis, Reisepass oder ein anderes Passersatzpapier der Eltern

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Geburt muss binnen einer Woche angezeigt werden.

 

Kirchenaustritt

Der Austritt muss persönlich beim Standesamt Hammelburg oder bei einem Notar erklärt werden.

Sie benötigen dazu einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass, evtl. sollten Sie Ihr Stammbuch mitbringen.

Gebühr: 31 € (25 € Austrittsgebühr + 6 € optionale Austrittsbescheinigung). Beim Notar kann sich die Gebühr evtl. anders zusammensetzen.

Im Zusammenhang mit der Einführung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) übermitteln die Meldeämter das Datum des Austritts an die Datenbank der Finanzverwaltung.

Ihr Arbeitgeber ist am elektronischen Lohnsteuerabzugsverfahren angeschlossen. Der Wegfall der Kirchensteuer wird über die ELStAM-Datenbank automatisch erfasst und so Ihrem Arbeitgeber mitgeteilt.