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Fair-Trade-StadtDer Anstoß für die Bewerbung der Stadt Hammelburg um die Auszeichnung als Fair-Trade-Stadt geht auf einen Antrag der Fraktion Bürger für Umwelt / Bündnis 90 / Die Grünen zurück, der am 15.7.2013 im Hammelburger Stadtrat einstimmig angenommen wurde. Nachdem die Kriterien für die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit einheimischen Geschäften, Vereinen, Kirchen und Schulen erfüllt waren, wurde die Stadt Hammelburg während einer großen Feier auf dem Marktplatz am 19.7.2014 von TransFair e. V. (Köln) mit dem Titel „Fair-Trade-Stadt“ ausgezeichnet.

Zweiter Bürgermeister Reimar Glückler nimmt von der FairTrade-Botschafterin Hannah Rüther die Urkunde zur Verleihung des Titels „FairTrade-Stadt“ entgegen. Umstehend die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer aus Geschäften, Vereinen, Kirchen und Schulen. Damit trägt auch Hammelburg dazu bei, durch fairen Handel zu mehr Gerechtigkeit und einem respektvollen Umgang mit den Menschen und ihrer Umwelt zu gelangen. Das Ziel ist eine nachhaltige Entwicklung und eine angemessene Entlohnung, die es allen Menschen ermöglicht, ihren Grundbedarf an Nahrung, Bildung und Gesundheit zu decken.

Die Stadt Hammelburg bedankt sich bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern aus Geschäften, Vereinen, Kirchen und Schulen, die durch ihr Engagement die Auszeichnung erst möglich gemacht haben. Wer alles mit dabei ist, erfahren Sie auf der folgenden Liste.

pdfUnterstutzer_der_FairtradeTown_Hammelburg_Stand_03_2017.pdf

 

 

Die 10 Standards des Fairen Handels

Die Kriterien wurden von der Weltfairhandels-Organisation (WFTO) entwickelt und sind die Grundlage ihrer Arbeit.

Chancen für die benachteiligten Produzenten
Der Faire Handel steht für eine nachhaltige Entwicklung und schafft neue Absatzmärkte für wirtschaftlich benachteiligte Kleinproduzenten.

Transparenz und Verantwortlichkeit
Der Faire Handel steht für transparente Handelsbeziehungen, die auf Fairness und Respekt beruhen.

Handelspraktiken
Fairhandels-Organisationen streben keine Gewinnmaximierung an und bauen auf langfristige Handelsbeziehung, die auf Vertrauen und Solidarität beruhen.

Zahlung eines fairen Preises
Die Preise werden im Fairen Handel im gleichberechtigten Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt.

Keine ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit
Der Faire Handel lehnt jegliche Form ausbeuterischer Kinder- und Zwangsarbeit ab.

Diskriminierungsverbot und Vereinigungsfreiheit
Im Fairen Handel darf niemand aufgrund seines Geschlechtes, seiner Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung oder Krankheiten benachteiligt werden.

Bessere Arbeitsbedingungen
Der Faire Handel steht für sichere und nicht gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen.

Förderung der Fähigkeiten und Weiterbildung
Der Faire Handel findet vor allem kleine Produzenten und hilft ihnen, ihre Kompetenzen zu stärken.

Öffentlichkeitsarbeit
Die Organisationen des Fairen Handels setzen sich öffentlich für einen gerechten Welthandel ein und klären über die Ziele des Fairen Handels auf.

Umweltschutz
Der Faire Handel setzt sich für umweltfreundliche Anbaumethoden und Produktionsbedingungen ein.

 

Zweiter Bürgermeister Reimar Glückler, FairTrade-Botschafterin Hannah Rüther und die Steuerungsgruppe der Fair-Trade-Stadt Hammelburg

Sie möchten mehr über den fairen Handel wissen? Dann besuchen Sie doch einfach die Seite von FairTrade:  http://www.fairtrade-deutschland.de/

Weiterhin freut sich die Jakob-Kaiser-Realschule in Hammelburg, dass sie alle Kriterien erfüllt hat und bereits die Unterlagen zur Anerkennung als Fair-Trade-Schule eingereicht hat. Die Übergabe der Auszeichnung könnte beim Schulfest am Ende des Schuljahres stattfinden.

pdfFairtrade Kompass der Jakob-Kaiser-Realschule Hammelburg1.65 MB

Auch am Frobenius-Gymnasium in Hammelburg arbeitet eine Gruppe an der Anerkennung als Fair-Trade-Schule.

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte eine Gruppe aus Äthiopien.